MRT


Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT), Durchmesser 70 cm

Der Wortteil „Magnet“ besagt, dass ein Magnetfeld eingesetzt wird. „Resonanz“ steht dabei für den Widerhall. Von einer Magnetresonanz spricht man also dann, wenn ein Magnetfeld Atome oder Atomteile zum Widerhall anregt.
Im MRT werden diese Schwingungen von besonders feinen Empfängern gemessen. Der Wortteil „Tomo“, aus dem Griechischen, soll verdeutlichen, dass ein Querschnitt oder eine Schicht des Körpers untersucht wird. Der letzte Wortteil „Graph“ besagt, dass etwas aufgeschrieben oder aufgezeichnet wird.

MAGNETOM Skyra 3T syngo MR E11

Vereinfacht ausgedrückt werden in einem MRT die Atome in unserem Körper mit einem Magneten zu Schwingungen angeregt. In Knochen, Sehnen, Muskel, Tumorgewebe und so weiter werden unterschiedliche Schwingungen erzeugt. Diese unterschiedlichen Schwingungen werden von Empfängern aufgefangen und von einem Computer zu Bildern zusammengesetzt. Werden nun die einzelnen Schichten zusammengesetzt, entsteht ein räumliches Bild aus dem Inneren unseres Körpers. Die Genauigkeit – der Fachmann spricht dann von der Auflösung – unseres MRT ist so hoch, dass feinste Veränderungen erkannt werden können.

Bitte beachten Sie, dass Sie für eine MRT-Untersuchung alle entfernbaren Metallteile – Schmuck, Gürtel, Zahnprothesen und auch Hörgeräte – vor der Untersuchung ablegen müssen. Wir besprechen dies mit Ihnen in der Praxis. Während der Untersuchung können Ihre Wertgegenstände in der abgeschlossenen Patientenkabine bleiben.
Bitte geben Sie uns unbedingt Bescheid, falls Sie Implantate oder sonstige metallische Gegenstände in sich tragen.
Damit Aufnahmen gut gelingen können, müssen Sie für eine gewisse Zeit still liegen. Geräusche und lautes Klopfen sind während der Untersuchung völlig normal.